Heiße Streetballspiele in Eppingen

Absoluter Höhepunkt des Baden-Württemberg-Tages war  am Sonntag, 20. Mai die Leistungsschau „Markt der Möglichkeiten“ und das Non-Stop-Programm auf der SWR4-Bühne auf dem Marktplatz von 11.00-18.00 Uhr und einem verkaufsoffenen Sonntag.

Bei der Leistungsschau mit den Schwerpunkten Gesundheit, Tourismus, Sport beteiligten sich erstmals über 115 Aussteller aus ganz Baden-Württemberg. Alle 115 Aussteller boten den Besuchern ein außerordentlich interessantes Programm, egal ob Touristikverbände, Einrichtungen der Gesundheit, Sport- oder andere Verbände.


Da das Thema Gesundheit und Fitness für die baden-württembergische Feuerwehr(Fit for firefighting) und im besonderen für die Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg (SMove) ein sehr wichtiges Anliegen ist entschied man sich zur Teilnahme beim Markt der Möglichkeiten.

Hoch motiviert begaben sich der Schulleiter  Michael Willms und Thomas Egelhaaf von der Landesfeuerwehrschule sowie Thomas Häfele und Frank Rieger von der Landesjugendleitung auf den ihnen während der Ausstellung zugewiesenen Platz. Doch an den Aufbau hier war zunächst nicht zu denken. Parkende Autos bescherten zu Beginn der Aufbauarbeiten zur Veranstaltung dem Aufsichtsamt und dem Abschleppdienst zusätzliche Arbeit. Als diese ersten Hürden beseitigt waren, ging es aber flott voran. Eifrig wurde gemeinsam mit dem Lehrpersonal der LFS zusammengeschraubt und zusammengefügt bis Bühne, Fahrzeuge, Pavillon, Streetball-Körbe und das übrige Equipment in gewünschter Art und Weise standen.

Der Vormittag zeigte sich hier noch von seiner ruhigen Seite. So konnten ausreichend Kontakte mit unseren „Nachbarn“ geknüpft werden. Die Polizeidirektion Heilbronn mit Ihren Beamten, die Malteser-Jugend, die Rettungshundestaffel, die deutsche Rettungsflugwacht, der Rettungsdienst, unsere Bundeswehr mit der Sportfördergruppe und so manch andere Gruppierung waren in unserem Bereich vertreten.

Nachdem unsere treuesten und vorbildlichsten Unterstützer in Sachen SMove, die Jugendfeuerwehr Friesenheim, sich nach der langen Anfahrt regeneriert und einigermaßen aufgewärmt hatten, ging es auch schon mit den Turnieren los. So mussten zunächst die Vertreter der Landesjugendleitung zeigen was sie selbst im sportiven Bereich draufhaben. Nach einem schweißtreibenden Spiel trennte man sich hier unentschieden. Na ja – wie gesagt die Jugendlichen waren wirklich noch nicht ganz aufgewärmt und man möchte sich ja nicht gleich überfordern.

Für die weiteren Spiele brauchte Jugendleiter Dominic Gißler seine Crew nicht erst zu motivieren. Über den gesamten Sonntag fanden dann Spiele mit der Malteser-Jugend Unterschneidheim und Kirchheim/Teck, der Jugendfeuerwehr Eppingen, sowie anderen Gruppierungen statt. Mit Ehrgeiz und Talent, Kraft und Spielfreude gelang es der Jugendfeuerwehr Friesenheim  in den meisten Spielen als Sieger hervorzugehen.

Zeitgleich wurde den Besucher aber auch angeboten selbst einmal ein paar Würfe in den Korb zu riskieren, was auch über den ganzen Tag hinweg sehr stark angenommen wurde. Hier begeisterten in der Hauptsache aber die jüngere Generation die in einer legeren Art zielsicherer trafen. Auch die Sportfördergruppe der Bundeswehr waren hier stark vertreten und gaben auch hier gar keine schlechte Figur ab. Durch die freundliche Unterstützung der Unfallkasse Baden-Württemberg konnten hier Miniatur-Basketbälle  als Gewinn  gereicht werden.

Neben vielen Besuchern trat auch Willi Dongus (Landesgeschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg) an, um seine Zielsicherheit zu testen. Locker aus dem Handgelenk heraus schaffte er es problemlos, die meisten seiner Würfe einzupatten. Laut Willi Dongus geht es nicht nur darum, die Leute zu mehr Sport zu animieren, sondern auch falsche Ernährungsgewohnheiten zu verändern, also „um ganzheitliche Aufklärung“. Die Landesjugendleitung der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg will auf eine stetige und eine ganzheitliche Motivation eines jeden selbst hin arbeiten. Diese Bemühung, unsere Kameraden selbst zu mehr Bewegung zu motivieren, ist sicherlich nicht der einzigste Ansatz – aber bestimmt ein wichtiger Faktor im Gesamten.

Den Jugendlichen das Selbstverständnis des sportiven Bereiches, aber auch weiterhin  den Spaß an der Bewegung zu vermitteln , dieses Selbstverständnis dann aber auch weiterhin zu bewahren, ist eine unseren vielfältigen  Zielsetzungen.

Frank Rieger